Der Frühling kann kommen – und das 800‑Jahre‑Jubiläum der Stadt Langenburg auch: Am Morgen des 21. März beteiligten sich Mitglieder des TC Jagst Langenburg an der Aktion „Langenburg putzt sich raus“ und machten sich mit Handschuhen, Eimern und Müllsäcken ans Werk.

Geputzt wurden das Städtle, der nördliche Hang, die Regenbacher Straße sowie die Hauptstraße bis hinauf zur Bäckerei. Mit dabei waren Steffen Förster mit seinen Kindern, die Familie Pietzsch, zwei Unbehauens, Martina Brandtner‑Weidl, Pia und Ronny Kölling sowie Götz Greiner.

Vom Städtle bis zur Bäckerei

Die Stadtputzete wurde von vielen Institutionen und Vereinen getragen. Weite Teile der Langenburger Gemarkung waren auf Gruppen aufgeteilt, organisiert wurde die Aktion vom Team Schöpfung der evangelischen Kirchengemeinde Langenburg. Der TC Jagst hat sich schon früher beteiligt: Vor zwei Jahren sammelten Vereinsmitglieder bereits entlang der Jagst Müll.

Tausende Kippen – kleiner Müll, großes Ärgernis

Besonders auffällig – und leider massenhaft – waren die Zigarettenkippen, die im Städtle zu Tausenden einfach auf dem Boden landen. „Mit jeder Kippe wuchs der Ärger über die Raucher, die einfach die Stummel auf den Boden schmeißen“, sagt TC‑Jagst‑Vorsitzender Götz Greiner. „Das hatte ich nicht erwartet. Jetzt verstehe ich, warum die Umweltgruppe der Kirche kleine Taschenaschenbecher mit der Aufschrift ‚Langenburg kippenfrei‘ verkauft – das sollte jedem Langenburger Raucher der kleine Betrag wert sein.“

Von Vasen bis Stromverteiler

Neben viel kleinem Müll förderte die Aktion auch größere und teils kuriose Fundstücke zutage: alte Vasen, Fahrradreifen, Glasscherben und sogar ein Stromverteiler wurden eingesammelt und ordnungsgemäß entsorgt.

Nach gut zwei Stunden waren das Städtle, die Hauptstraße und der nördliche Hang sichtbar sauberer. Für den TC Jagst war es damit mehr als ein Einsatz außerhalb des Tennisplatzes: ein konkreter Beitrag fürs Stadtbild, fürs Miteinander – und für ein Langenburg, das sich zum Jubiläum tatsächlich „rausputzt“.